Artenvielfalt

Vielfalt statt Einfalt

Wir alle leben von der Natur und sind selbst Teil davon. Doch gerade die Menschen beanspruchen die Umwelt über die Massen und verdrängen dadurch Tiere und Pflanzen. 

In der Schweiz gibt es etwa 50'000 Arten wild lebender Tiere, Pflanzen, Pilze, Flechten und Moose – viele Arten sind bis heute noch gar nicht bekannt. Etwa die Hälfte der gut bekannten Arten sind stark oder zumindest potentiell gefährdet. Seit 1960 hat der Verlust an Biodiversität abnorme Ausmasse angenommen. Aber es gibt gute Nachrichten: Einige in der Schweiz ausgestorbene und ausgerottete Arten sind in die Schweiz zurückgekehrt. Teils von alleine teils mit Hilfe des Menschen.

Der WWF kämpft für die Erhaltung und Vernetzung der Lebensräume von Tieren und Pflanzen, damit das Artensterben gestoppt werden kann.

Der mächtigste Alpenvogel: Der Bartgeier

Der Bartgeier, der mächtigste Greifvogel Europas, wurde im Verlauf des 20. Jahrhunderts in der Schweiz ausgerottet. Seit 25 Jahren unterstützt der WWF die Wiederansiedlung. Die Ostschweizer WWF-Sektionen beteiligten sich von 2010 bis 2015 erfolgreich an der Auswilderung von zwölf jungen Bartgeiern im Sarganserland. 

Biber, der Baumeister

Der Biber wurde im 18. und 19. Jahrhundert hierzulande fast vollständig ausgerottet. Vor 50 Jahren hat ihn der WWF Bodensee/Thugau - mit dem Einverständnis von Kanton und dem Bund - wieder angesiedelt. Heute leben in der Region wieder rund 900 Biber. Allein im Kanton Thurgau geht man von 500 Tieren in über 100 Revieren aus. Möchten Sie den Biber und seinen Lebensraum kennen lernen? 

Fledermäuse, die Königinnen der Nacht

Zu Unrecht gefürchtet, verfolgt und vertrieben, fristen Fledermäuse seit jeher ein wahres Schattendasein. Heute sind sie vom Aussterben bedroht. Im Thurgau setzt der WWF seit Jahren auf den Schutz und die Förderung der Königinnen der Nacht.  

Luchs, der geheimnisvolle Jäger

Als Nahrungskonkurrent wurde der Luchs in der Schweiz ausgerottet. Seit über 30 Jahren lebt er wieder in unserem Land. Im Gegensatz zum Wolf wurde er angesiedelt. In den Westalpen und im Jura ist der Luchs bereits heimisch, in der Ostschweiz fasst er Fuss. Der WWF hat die Wiederandsiedlung aktiv begleitet. 

Ein Wolfsrudel am Calanda

Der Wolf ist ohne menschliche Hilfe in die Schweiz zurückgekehrt. Seit einigen Jahren lebt ein Wolfrudel im Grenzgebiet zwischen den Kantonen Graubünden und St. Gallen. Die Ostschweizer WWF-Sektionen sind in verschiedenen Projekten aktiv, bei denen es um die Verbesserung des Herdenschutzes und um Aufklärungsarbeit geht. 

Aktiv für die Wildbienen

Im Gegensatz zu den Honigbienen leben Wildbienen nur selten sozial. Je nach Art bestreiten sie ihr Leben solitär, parasitär oder kollektiv. Bereits im März sehen wir jeweils die ersten Bienenweibchen auf Wohnungssuche. Der WWF hilft ihnen dabei mit Aufklärungsarbeit, Nisthilfenbau, Aufwertung von Lebensräumen. 

Stadtwildtiere

Natur macht nicht Halt vor Stadtgrenzen. Sie durchdringt den Siedlungsraum und ist ein wichtiger Teil der Lebensqualität einer Stadt. Grünräume wie Parkanlagen, Alleen, die Umgebung von Wohnsiedlungen bieten sowohl uns Menschen und als auch wildlebenden Tieren einen Lebensraum. Kommen Sie mit uns auf die Suche, nach Wildtieren in der Stadt St.Gallen? 

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