Biber

Die Ostschweiz ist Biberland

Wie kein anderes Tier schafft sich der Biber seinen optimalen Lebensraum selber. Als Baumeister unter den Tieren schenkt er zudem vielen Arten ein zu Hause.

Einst war Meister Bockert, wie der Biber in einigen Fabeln genannt wird, in ganz Europa verbreitet. Dann brachten ihn sein kostbares Fell, sein als Fastenspeise begehrtes Wildbret (Biber galten als Fische und durften deshalb auch in der Fastenzeit gegessen werden!) und das als „Bibergeil“ bekannte Drüsensekret an den Rand der Ausrottung.  

Heute besiedelt der Biber die Thur sowie Teile der Glatt und der Sitter. Auch am Alten Rhein verraten gefällte Bäume und abgenagte Äste, dass der Biber zurück ist. Im Fürstentum Liechtenstein und im Kanton Graubünden sind wieder Biber heimisch. Seit einiger Zeit leben auch Biber in der Linthebene. Nun geht es darum, den Fortbestand des Bibers zu sichern.  

Wir suchen Biber- und Naturliebhaber, die in ihrer Freizeit dem Biber nachspüren möchten und zuverlässig und möglichst langfristig in ihrer Wohngegend die neuen und alten Biberspuren aufnehmen und protokollieren. Haben Sie Interesse, mehr über den Biber zu erfahren und bei der Kartierung der Biberspuren zwischen Januar und März 2018 an einem Gewässerabschnitt in Ihrer Region mitzuhelfen? Dann melden Sie sich doch zum dreitägigen Ausbildungskurs vom WWF Thurgau im Oktober/November an. 

Den Biber kennenlernen

Der WWF fördert den Biber in der Ostschweiz mit Aufklärungsarbeit, Ausbildung von Biberwatchern, aber auch mit rechtlichen Mitteln zugunsten von natürlichen Fluss- und Bachläufen. Lernen Sie den Biber und seinen Lebensraum kennen. Kommen Sie mit uns auf eine Biber-Exkursion oder lernen Sie den Lebensraum des Bibers auf einem WWF-Biberlehrpfad kennen. Wir haben attraktive Angebote für Sie bereit.

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