Erfolge

Ausdauer und Hartnäckigkeit zahlen sich aus

Erfolge im Natur- und Umweltschutz lassen sich nur schwer messen und brauchen vor allem Geduld und einen langen Atem.

Der WWF Thurgau hat Ausdauer – seit fast 50 Jahren steht er für den Schutz der Umwelt im Kanton ein. In dieser Zeit hat er zusammen mit Partnern viel für Natur und Umwelt getan. Das Ziel ist aber noch nicht erreicht. Der WWF kämpft weiter für den Erhalt unserer Umwelt. Hier erhalten Sie einen Überblick der Erfolge des WWF Thurgau aus der jüngeren Vergangenheit: 


Verbot von Antibiotika zur Feuerbrandbekämpfung

Das Bundesamt für Landwirtschaft erteilt 2016 für den Einsatz des Pestizids Streptomycin zur Bekämpfung des Feuerbrands keine Zulassung mehr. Der WWF freut sich über diesen Entscheid. Er kämpft seit Jahren für den Einsatz von alternativen Mitteln. Streptomycin greift nicht nur die Feuerbrandbakterien an, sondern auch andere, nützliche Bakterien.


Der Biber wurde im 18. und 19. Jahrhundert hierzulande fast vollständig ausgerottet. Vor rund 50 Jahren hat der WWF den Biber – mit dem Einverständnis von Kanton und Bund – im Thurgauer Seebachtal wieder angesiedelt. Mit Erfolg. Der WWF fördert die Biberpopulationen auch heute mit Aufklärungsarbeiten, mit der Ausbildung von Biberwatchern, aber auch mit dem Einsatz zur Erhaltung und Erstellung natürlicher Fluss- und Bachläufe.


Jährlich schreitet der WWF Bodensee/Thurgau mehrfach gegen illegale oder überdimensionierte Bauprojekte ein. Oft sind auch Schutzgebiete betroffen. Das Raumplanungsgesetz wird nicht selten missachtet. Hier braucht es den WWF für Korrekturen durch Einsprachen und Beschwerden.


Zu Unrecht gefürchtet, verfolgt und vertrieben, fristen Fledermäuse seit jeher ein wahres Schattendasein. Heute ist vor allem die Zerstörung der natürlichen Lebensräume für den Rückgang der  Fledertiere verantwortlich. Im Thurgau setzt sich der WWF seit Jahren für den Schutz und die Förderung der Königinnen der Nacht ein. Zum Beispiel mit Feldprojekten oder einem Netzwerk von Fledermausschützern.


47 Pappeln für das Tägermoos

Als Vertreter des WWF hat Jost Rüegg 2015 an vorderster Front mit Mitgliedern der "Bürgerinitiative zur Rettung der Tägermoosallee" gegen den Kahlschlag von 116 Pappeln gekämpft. 41 Pappeln lagen bereits auf dem Boden, als die Aktion gestoppt wurde. Der Einsatz hat sich gelohnt: Die gefällten Pappeln wurden durch 47 einheimische Schwarzpappeln ersetzt.


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