Referendum Jagdgesetz

Seltene Tierarten noch mehr unter Druck

Nach einem langwierigen und mühsamen Einigungsprozess beschert uns das Parlament eine Revision des Jagdgesetzes, die den Artenschutz in der Schweiz massiv abbaut. Das in einer Zeit, in der die Biodiversität bedroht ist wie nie zuvor in der Geschichte der Menschheit. 

Künftig wird es sehr viel leichter sein, geschützte Tierarten wie Wolf, Biber, Luchs oder Graureiher abzuschiessen, wenn sie stören. Der gute Kompromiss des heutigen Gesetzes lautet: Schutz beim Bund, Jagd bei den Kantonen. Neu soll anstelle des Bundes jeder einzelne Kanton selber über die Regulierung geschützter Arten bestimmen können. Tiere können neu abgeschossen werden, ohne dass sie je Schäden angerichtet hätten oder – im Fall eines Schadens – ohne dass zuvor zumutbare Präventivmassnahmen ergriffen wurden. Der WWF ergreift gemeinsam mit den anderen Tier- und Umweltschutzorganisationen das Referendum gegen dieses missratene Gesetz. Bis Mitte Dezember müssen wir mindestens 50'000 Unterschriften sammeln. Damit wir das schaffen, sind wir auf Ihre Hilfe angewiesen.

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