Wasserkraft: Die Zitrone ist ausgepresst

In der Schweiz sind 95 % unserer Bäche und Flüsse verbaut. Dennoch setzt der Ständerat bei der Energiewende auf die Wasserkraft. Er will nicht nur den Bau neuer Werke fördern, sondern auch bestehende Grosswasserkraftwerke unterstützen. Das hat der Ständerat Ende September im Rahmen der Beratungen zur Energiestrategie beschlossen. Das bedeutet, dass der Druck auf die letzten frei fliessenden Gewässer noch grösser wird.

Themenabend: Weltweiter Wasserkraftboom

23. OKTOBER 2015, 18.15 Uhr, SCHLOSS SARGANS 

Investitionen in die Wasserkraft haben sich weltweit in den letzten Jahren mehr als verzehnfacht. In den kommenden zwei Jahrzehnten sollen bis zu 4000 Grossstaudämme, hauptsächlich in Entwicklungs- und Schwellenländern, gebaut werden. In Europa, und vor allem in der Schweiz, werden die Gewässer mit vielen kleinen Kleinwasserkraftwerken zugebaut.

Prof. Klement Tockner, Direktor des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei IGB, wird jüngste Forschungsergebnisse über die globalen ökologischen Konsequenzen der weltweiten Wasserkraft aufzeigen. 

Nach dem Vortrag wird zu einer Diskussion mit anschliessendem Apéro eingeladen. 

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SG: WWF fördert das Gemeinwohl

Nun haben wir es schwarz auf weiss: Die Arbeit des WWF trägt entscheidend zum Gemeinwohl in unserem Kanton bei. Dies hat die Befragung von 1'288 Personen der Universität St.Gallen für den GemeinwohlAtlas (Kanton St.Gallen) ergeben. Besonders freut, dass der WWF St.Gallen im guten Mittelfeld, direkt nach der Uni und der Fachhochschule, rangiert. Der WWF schätzt den GemeinwohlAtlas als Instrument, das Firmen und Organisationen nicht nur an wirtschaftsorientierten Werten misst, sondern vor allem an ihrem Beitrag für die Gesellschaft.

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SG: Energie sparen - aber wie?

Am Samstag, 24. Oktober erfahren Sie in Wildhaus welche Möglichkeiten zur Verfügung stehen, die Energiestrategie 2050 des Bundes umzusetzen. Es erwarten Sie unter anderem Informationen zu einer energiesparenden Strassenbeleuchtung, zum Wärmeverbund oder zu Sonnenenergie. Ein Höhepunkt ist die Fahrt mit der Solargondelbahn. 

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CH: Kurs ökologischer Gewässerunterhalt

Am WWF-Kurs vom 31. Oktober und 7. November, wird in Zürich und Marthalen die Funktion der natürlichen Vegetation und eines naturnahen Gewässerbaus am praktischen Beispiel aufgezeigt. Sie lernen die wichtigsten Tier- und Pflanzenarten kennen und erfahren, wie deren Bedürfnisse durch einen fachgerechten Unterhalt sichergestellt werden können.

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