Ökologische Vernetzung

Unser Ziel: eine vernetzte Landschaft

Hecken, Gehölze und Einzelbäume vernetzen die Landschaft. Sie sind Lebensraum und Trittsteine für die verschiedensten Tierarten. Mit verschiedenen Aktivitäten setzt sich der WWF für den Erhalt und die Neupflanzung von Hecken ein.  

Hecken, Feld- und Ufergehölze sind wertvolle Naturelemente und erfüllen wichtige Funktionen im Naturhaushalt. Für viele Tier- und Pflanzenarten stellen sie Lebensräume dar und dienen deren Vernetzung. Sie beherbergen seltene Vogel- und Amphibienarten und ihre Blüten nähren Wildbienen und Schmetterlinge. Sie spielen eine wichtige Rolle bei der Stabilisierung von Böschungen und der Vorbeugung von Erosionen, strukturieren und bereichern das Landschaftsbild und erhöhen so den Erlebniswert von Erholungsgebieten.

Aufgrund der Bedeutung der Hecken sowie Feld- und Ufergehölzen werden diese in verschiedenen Gesetzen als Schutzobjekte definiert: Auf Bundesebene zählt das Bundesgesetz über den Natur- und Heimatschutz (NHG) Hecken, sowie Feld- und Ufergehölze zu den besonders schützenswerten Lebensräumen. Im Bundesgesetz über die Raumplanung (RPG) werden sie als Schutzzonen bezeichnet. Im eidgenössischen Jagdgesetz ist ein Beseitigungsverbot verankert.

Leider wurden in den vergangenen Jahrzehnten viele Hecken eliminiert, um Ackerland oder Weideland zu gewinnen oder um das Land effizienter bewirtschaften zu können. Und dies, obwohl Hecken geschützt sind. Der WWF versucht – gemeinsam mit Landwirten – diesen Trend zu stoppen. Landwirte, die Hecken pflanzen und pflegen, leisten einen wichtigen Beitrag für die biologische Vielfalt. Sie tragen mit ihrer Arbeit zum Erhalt und der Förderung der Biodiversität bei und werten zudem unsere Landschaft auf. Darum unterstützt sie der WWF bei dieser wichtigen Aufgabe.

Sind Sie Landwirt/in und wünschen Unterstützung? 

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