Vernetzung

Natur verbindet - jeder m² zählt

Eine bunte, vielfältige und vernetzte Kulturlandschaft mit heimischen Wildblumen, Hecken, Obstbäumen und Ufergehölzen ist das Ziel unseres Projektes «Natur verbindet». Ein Ziel, das wir gemeinsam mit Bäuerinnen und Bauern erreichen wollen. Deshalb helfen wir mit, bunte Ackerränder, vielfältige Blumenwiesen, Hecken und Blühflächen, Asthaufen, Trockenmauern und naturnahe Wegränder und Uferstreifen anzulegen.

Hecken, Gehölze und Einzelbäume vernetzen die Landschaft. Sie sind Lebensraum und Trittsteine für die verschiedensten Tierarten. Sie beherbergen seltene Vogel- und Amphibienarten und ihre Blüten nähren Wildbienen und Schmetterlinge. Sie spielen eine wichtige Rolle bei der Stabilisierung von Böschungen und der Vorbeugung von Erosion, strukturieren und bereichern das Landschaftsbild und erhöhen so den Erlebniswert von Erholungsgebieten.

Jeder m2 zählt
Leider wurden in den vergangenen Jahrzehnten viele Hecken und Ufergehölze eliminiert, um das Land effizienter bewirtschaften zu können. Der WWF versucht – gemeinsam mit Landwirten und Landwirtinnen – diesen Trend zu stoppen. Bäuerinnen und Bauern, die Hecken pflanzen und pflegen, leisten einen wichtigen Beitrag für die biologische Vielfalt. Sie tragen mit ihrer Arbeit zum Erhalt und der Förderung der Biodiversität bei und werten zudem unsere Landschaft auf. Darum unterstützt sie der WWF bei dieser wichtigen Aufgabe.

Wiesen- und Hecken-Meisterschaften
Artenreiche Blumenwiesen und Hecken sind keine Selbstverständlichkeit, sondern das Resultat einer sorgfältigen und nachhaltigen Landwirtschaft. An fünf regionalen Wiesen-Meisterschaften prämierte der WWF gemeinsam mit Partnern die schönsten Blumenwiesen. Nach den Wiesen, werden im Kanton St. Gallen 2019 und 2020 an zwei regionalen Hecken-Meisterschaften die artenreichsten und schönsten Hecken ausgezeichnet. Wer wird wohl Heckenkönig?

Helfen Sie mit!
Jährlich setzen sich beim WWF rund 370 Ostschweizer und Ostschweizerinnen freiwillig für Natur und Umwelt ein. Nur dank diesem unermüdlichen Einsatz können viele Projekte zum Schutz und zum Erhalt der Natur realisiert werden. Mit Freiwilligen, Firmenteams und Asylsuchenden pflanzen wir Hecken, Ufergehölze und Obstbäume, legen Blühstreifen an, pflegen Feuchtbiotope und Gehölze, bauen Trockenmauern, Stein- und Asthaufen oder säubern Alpweiden, damit sich Magerwiesen ausbreiten können.

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