36 Schulen ausgezeichnet

05. Mai 2021

Der WWF zeichnet gemeinsam mit andern Umweltorganisationen Schulen und Kindergärten mit kinder- und naturgerechten Pausenplätzen aus. 

„Eine naturnahe und bewegungsfreundliche Schulhaus- oder Kindergartenumgebung tut den Kindern gut. Der Pausenplatz kann für die Schülerinnen und Schüler ein faszinierender Begegnungsort mit der Natur sein. Solche Schulen und Kindergärten können auch Beispiel für andere sein», sagt Martin Zimmermann, Projektleiter Biodiversität beim WWF Regiobüro in St. Gallen. Die Ostschweizer WWF Sektionen, Bioterra, die Liechtensteinische Gesellschaft für Umweltschutz (LGU) identifizierten in den vergangenen Monaten 36 Schulen und Kindergärten, die im Mai für ihre vorbildliche Schulhausumgebung ausgezeichnet werden. Das Projekt wird gefördert von den Kantonen St. Gallen und Thurgau sowie verschiedenen Stiftungen. Das Projektteam konnte 36 ausgewählte Schulen und Kindergärten aus den Kantonen Appenzell A.Rh., St. Gallen, Thurgau und dem Fürstentum Liechtenstein auszeichnen. Die Auszeichnung besteht aus einer Emaille-Tafel, die in der Schulanlage angebracht werden kann. Sie verweist auf die naturgerecht gestaltete Schulhausumgebung und zeigt einen einheimischen Schmetterling, nämlich einen Schwalbenschwanz. Auffällig dabei: In Flawil werden gleich sechs Schulhäuser und Kindergärten damit geehrt.

Weitere Schulen gesucht 
Der WWF sucht weitere Schulen und Kindergärten, die sich für eine Umgestaltung ihrer Schulhausumgebung zu einem naturnahen und bewegungsfreundlichen Spiel- und Pausenplatz interessieren. Interessierte erhalten kostenlos eine zweistündige Beratung durch eine Naturgartenfirma oder ein Fachperson aus der Region. Auch nach dem Projektende Ende 2021 wird der WWF mustergültige Pausenplätze auszeichnen. Denn jeder zusätzliche, naturnahe und bewegungsfreundliche Pausenplatz ist wichtig: Für die Kinder und die Biodiversität.

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