Glühwürmchen gesucht - hilf mit!
16. Februar 2026
Wo sind sie geblieben?
In der Region kommen drei verschiedene Leuchtkäferarten vor. Wo genau sie heute noch leben – und wo sie früher verbreitet waren – ist jedoch nur lückenhaft bekannt. Genau hier setzt das Mitmachprojekt an: Jede gemeldete Beobachtung hilft, das Puzzle der nächtlichen Biodiversität zu vervollständigen.
Glühwürmchen melden – einfach und wertvoll
Wer in der Dämmerung oder nachts ein Glühwürmchen entdeckt, kann den Fund online melden. Auch Erinnerungen an frühere Beobachtungen, die bisher nie erfasst wurden, sind ausdrücklich willkommen. Die Daten fliessen direkt in wissenschaftliche Auswertungen ein und zeigen, wo die faszinierenden Nachtinsekten noch vorkommen – oder bereits verschwunden sind.
Glühwürmchen-Entdecker:in werden
Noch einen Schritt weiter gehen Interessierte, die sich als Glühwürmchen-Entdecker:innen engagieren möchten. Von Mai bis September 2026 beobachten sie während mehrerer Wochen ausgewählte Gebiete. Mitmachen können erwachsene Naturbegeisterte, auch ohne Vorkenntnisse. Die Freiwilligen werden fachlich eingeführt und während des Projekts begleitet.
Warum Glühwürmchen mehr sind als nur schön
Leuchtkäfer gelten als sogenannte Schirmart: Wo sie leben können, profitieren viele weitere Tier- und Pflanzenarten mit ähnlichen Ansprüchen. Glühwürmchen brauchen strukturreiche, wenig belastete Landschaften – und vor allem dunkle Nächte. Ihr Schutz steht damit stellvertretend für eine lebenswerte Umwelt, von der auch wir Menschen profitieren.
Weitere Infos und Teilnahmemöglichkeiten unter: wwfost.ch/gluehwuermchen


